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Artikel in der Krone Bunte//

Zwischen 90.000 und 150.000 Haare befinden sich auf dem Kopf. Etwa jeder Seite ist im Laufe seines Lebens. Lange Zeit ein Tabuthema, finden Haarverpflanzungen mittlerweile immer mehr Akzeptanz. Nicht zuletzt deshalb, weil das Problem einer langen quer verlaufenden Narbe gelöst ist. Bei der motorisierten FUE-Technik entstehen lediglich kleine, punktförmig verteilte Narben an der Entnahmestelle. Mit einem kleinen Handstück in Kombination mit Hohlnadeln, welche aufgrund ihres geringen Durchmessers von unter einem Millimeter besonderns schonend, für die Kopfhaut sind, lassen sich die Haarfollikel in einer sogenannten „one-step-procedure“ einpflanzen, – in einem Schritt. Nun sind wir damit in der Lage, eine extrem hohe Dichte der transplantierten Haare und somit sehr natürliche Ergebnisse zu erzielen, übrigens auch bei Augenbrauen. 

Der Eingriff kann bis zu 8 Stunden dauern, die Haut ist noch eine Woche lang empfindlich. Die verpflanzten Haare fallen zunächst aus und beginnen nach 3 bis 6 Monaten nachzuwachsen. Das Endergebnis zeigt sich in etwa einem Jahr. 

AERZTE Steiermark 06/2019//

Der plastische Chirurg Martin Grohmann surft nicht nur beruflich auf der Welle des Erfolgs, sondern verbringt auch seine Freizeit auf dem Brett, das ihm – frei nach Friedrich Schiller – die Welt bedeutet.

U. Jungmeier-Scholz

„Surfen ist eine fast meditative Sportart, die süchtig machen kann.“ Wenn Martin Grohmann von seiner Passion für das Surfen spricht, lässt er in den Köpfen der Zuhörenden ein Naturschauspiel von Wind und Wasser entstehen, das mit Beach-Boy-Klischees so wenig zu tun hat wie die ästhetische Chirurgie mit der Unfallchirurgie. Wo er selbst am liebsten windsurft und wellenreitet, wird er nicht von einer Schar junger, eingeölter Mädchen im Bikini umschwärmt, sondern von rauen Winden begleitet: im nordspanischen La Coruña. Dort verbringt er nun schon seit fast zwei Jahrzehnten mindestens vier Wochen im Herbst mit Freunden beim Surfen. Mit dem Campingbus, direkt am nahezu naturbelassenen Strand. „Auf kleinstem Raum mit minimalistischer Ausstattung zu leben hilft beim Runterkommen. Das ist eine Art Ausgleich zum sonstigen Alltagskomfort und man merkt jedes Mal aufs Neue, wie wenig man zum Leben braucht.“

Zubrot als Surflehrer

Unterm Jahr verbringt er ab April, wann immer möglich, Zeit am Neusiedlersee. Verlängerte Wochenenden locken Grohmann dann bis an den Gardasee, wo seine surferischen Wurzeln liegen. „Zum Surfen hat mich mein Vater in einem Kroatien-Urlaub gebracht, als ich acht Jahre alt war und er selbst erst zu surfen begonnen hat. Ab dann sind wir jeden Sommer vier Wochen an den Gardasee gefahren.“ Der kleine Martin war stets das einzige Kind in den Kursen eines Grazer Sporthauses – unter lauter „coolen Studenten“ und Erwachsenen, die die Trendsportart der 80er-Jahre erlernen wollten. Als Pubertierender träumte er davon, Profisurfer zu werden, beteiligte sich auch an Wettbewerben und verdiente schließlich als Student ein Zubrot als Surflehrer bei Schulsportwochen. Denn die Vernunft hatte gesiegt. Grohmann schnupperte ein Jahr ins BWL-Studium hinein, bevor er sich der Medizin widmete. Zur Freude seiner Großfamilie; schließlich war schon der Großvater Arzt gewesen, ebenso die Mutter und der Onkel. „Aber ich konnte mich ganz frei entscheiden“, betont er. Während eines dreimonatigen Studienaufenthaltes im kalifornischen Irvine hatte Grohmann schließlich die Möglichkeit, beide Leidenschaften parallel auszuleben: die medizinische bei der Arbeit in einer Notaufnahme, die sportliche beim Surfen in einer Gegend, in der man zu jeder Jahreszeit raus aufs Wasser kann. Bereut hat er seinen letztlich eingeschlagenen Berufsweg nicht: „Rückblickend gesehen würde mich eine Karriere als Profisurfer nicht glücklicher machen als ich jetzt bin.“

Graz-Feldkirch und retour

„Ich bin am richtigen Weg“, antwortet er nach seinen Zielen gefragt. Denn als er das Surfen endgültig zu seinem Hobby erkoren hat, fand er seine Berufung in der plastischen, ästhetischen und rekonstruktiven Chirurgie. Als er – über ein Projekt, aus dem letztlich nichts geworden ist – Kontakt zur ästhetischen Chirurgie bekam, änderte er seine Meinung. Das feine Arbeiten, die Konzentration auf das Detail und die Exaktheit des Faches reizten ihn. Eine Assistenzarztstelle war zum Studienende im Jahr 2010 trotzdem nicht in Sicht. Auch ein paar Tage Hospitation im vorarlbergischen Feldkirch brachten zwar neue Kontakte, aber zunächst keinen Ausbildungsplatz. Erst als er schon seinen Turnus in Schladming angetreten hatte, kam der ersehnte Anruf aus Feldkirch. Im Jahr 2014 gelang dem Grazer schließlich die Rückkehr in seine Heimatstadt, wo er seine Ausbildung beendete. Mittlerweile führt Grohmann seit zwei Jahren eine Privatordination in der Schwarzl Klinik auf der Laßnitzhöhe und arbeitet seit Herbst vorigen Jahres zusätzlich als plastischer Chirurg im LKH Oberwart im Burgenland. „Dienstag habe ich meinen Ambulanztag und mittwochs habe ich den ganzen Tag einen OP für mich.“ Grohmann ist der einzige öffentlich angestellte plastische Chirurg im Burgenland – seine Termine sind auf Monate hin ausgebucht.

Zwischen Ästhetik und Armut

In seine Privatordination kommen vorwiegend Menschen, die an einem natürlichen Ergebnis interessiert sind. Denn Grohmanns ästhetische Ansprüche an seine Arbeit sind hoch. Dafür ist er auch bereit, Stunden im OP zu stehen, zu tüfteln und schließlich Schicht um Schicht mit größter Sorgfalt zu nähen, bis er mit dem Resultat zufrieden ist. Dass die ästhetische Chirurgie vorwiegend elektiv arbeitet und nach Perfektion strebt, kommt seinem Naturell entgegen. Die Parallele zwischen seinen beiden Talenten – der Chirurgie und dem Surfen – sieht er folglich auch darin, „dass man in beiden Bereichen viel Zeit investieren muss, um wirklich gut zu werden“.

Seine Expertise stellt Martin Grohmann aber auch ehrenamtlich zur Verfügung. Ingo Plötzeneder, ein ehemaliger Kollege aus Feldkirch, hat ihn auf das spendenfinanzierte Projekt smile4 in Madagaskar aufmerksam gemacht, das unter anderem die medizinische Versorgung der bitterarmen Bevölkerung unterstützt. Grohmann übernimmt dort im Krankenhaus von Tulear, ohne verlässliche Stromversorgung und ohne Fließwasser, Fälle von Tumorchirurgie ebenso wie die Operation von Lippen-Gaumen-Spalten und die Versorgung von Verbrennungsopfern. Denn in dieser Region wird noch über offenem Feuer gekocht.

Adrenalinkick Frontloop

Für das einfache Leben während der Madagaskar-Einsätze – heuer wird Grohmann eine Pause einlegen, um im Burgenland richtig Fuß zu fassen – sind die Herbstwochen in La Coruña eine gute Vorbereitung. So asketisch die materielle Grundausstattung auch sein mag, die Martin Grohmann zur Verfügung steht: Das Surferlebnis ist der pure Luxus. Je nach Wetterlage verbringt er Zeit beim Windsurfen oder Wellenreiten. Grohmann beherrscht auch den „Heiligen Gral des Windsurfens“, den Frontloop (eine Art Rolle mitsamt Surfbrett und Segel). „Zu dem muss man sich schon überwinden – aber er gibt mir immer noch einen Adrenalinkick.“

Angst verspürt er keine beim Surfen. „Solange man nicht an Haie denkt, hat man keine Angst. Obwohl manchmal, wenn die Felsen rasant näher kommen …“ Während der Surfer beim Wellenreiten das Brett an einer Fußleine hat und somit immer sozusagen externes Auftriebsmaterial bei sich, wird es beim Windsurfen gefährlich, sobald man das Board verliert. Dann erweist sich auch das Surfen als Teamsport. „Man ist ja nie allein unterwegs“, betont Grohmann. „Und die Freunde, die gerade am Strand sind, ziehen einen schon wieder an Land.“

Wie kann eine Brust vergrößert werden?

Grundsätzlich gibt es derzeit zwei wirklich effektive Methoden für eine Brustvergrößerung. Die am häufigsten durchgeführte Operation zur Brustvergrößerung ist die Mammaaugmentation mit Implantat. Eine in letzter Zeit immer mehr in Mode gekommene Möglichkeit die Brust zu vergrößern, ist die Brustvergrößerung mit Eigenfett. Hierbei wird das bei einer Fettabsaugung gewonnene Fett nach Aufbereitung und Reinigung in die Brust eingespritzt, um so eine natürliche Vergrößerung der Brust zu erzielen.

Was ist der Vorteil einer Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Der Vorteil einer Brustvergrößerung mit Eigenfett ist, dass es sich bei dem verwendeten Gewebe zur Vergrößerung um körpereigene Zellen handelt. Es wird also kein künstliches Implantat eingesetzt, welches auch Nebenwirkungen verursachen kann. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass man sich dabei gleichzeitig von unschönen Fettpolstern an den Beinen, der Hüfte oder am Bauch trennen kann

Was sind die Nachteile einer Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Der Nachteil bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett ist, dass es häufig mehrere Schritte braucht, um die gewünschte Größe zu erreichen. Man muss sich also in gewissen Abständen mehreren Eingriffen unterziehen, um Schritt für Schritt eine Vergrößerung der Brust mit Fett zu erreichen.

Warum bedarf eine Vergrößerung der Brust mit Eigenfett mehrerer Behandlungen?

Das liegt daran, dass das eingespritzte Fett auch vom Körper angenommen werden muss. Die Fettzellen müssen in der Brust anwachsen, also mit Blutgefäßen versorgt werden. Da ist es nicht möglich, unbegrenzt Fett hineinzuspritzen. Das Fett würde sich auflösen und nicht anheilen.

Was sind die Vorteile einer Brustvergrößerung mit einem Silikon Implantat?

Mithilfe eines Brustimplantats lässt sich eine Brust schnell und effektiv vergrößern. In den meisten Fällen kann so die gewünschte Körbchengröße mit nur einem Eingriff erreicht werden.

Gibt es hier neue Trends bei der Brustvergrößerung mit einem Implantat?

Ja. Die neueste Entwicklung sind sogenannte Leichtimplantate. Die Firma B-Lite stellt spezielle Implantate mit einem reduzierten Gewicht her. So sind wir nun in der Lage, auf Wunsch um bis zu 30% leichtere Implantate anzubieten.

Was sind die Vorteile von solchen Leicht- oder Light Implantaten?

Durch das reduzierte Gewicht werden die Haut und das Gewebe der Brust geschont. Das führt zu einer spürbaren Entlastung, und vor allem bei aktiven Frauen die einen sportlichen Lebensstil pflegen, zu einem erhöhten Tragekomfort, da die Implantate nicht als zusätzliches Gewicht empfunden werden.

Warum sind diese Implantate leichter als herkömmliche?

Die neu entwickelten Brustimplantate enthalten sogenannte Mikrospären. Das sind sehr kleine hohle Kügelchen, welche als Platzhalter fungieren und so das Gewicht reduzieren. Diese neuen Implantate werden nach höchsten Qualitätsstandards in Deutschland hergestellt.

Wie läuft eine Brustvergrößerung ab?

Vor jedem Eingriff erfolgt ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem sämtliche Risiken und Komplikationen besprochen werden. Spätestens zwei Wochen vor einer geplanten Brustvergrößerung muss vom behandelnden Arzt eine schriftliche Aufklärung über den geplanten Eingriff durchgeführt werden. Der Eingriff selbst erfolgt in Allgemeinnarkose und dauert etwa 1,5 – 2 Stunden. Danach ist es wichtig, sich für einige Zeit körperlich zu schonen und einen speziellen BH zu tragen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Wie lange hält das Ergebnis an? 

Bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett sieht man erst verzögert, wie viel Fettzellen effektiv angewachsen sind. Hier ist es wichtig zu beachten, dass Gewichtsschwankungen auch eine Auswirkung auf die transferierten Fettzellen haben: Wenn Sie abnehmen, nimmt auch die Brust ab.

Bei einer Vergrößerung mit einem Implantat ist das Ergebnis gleich nach der OP so wie es bleiben wird, und das dauerhaft. Körperliche Veränderungen oder Schwangerschaften haben jedoch weiterhin einen Einfluss auf das Brustgewebe und können zu Formveränderungen führen.

Für welche Formen von Brust ist der Eingriff geeignet?

Grundsätzlich ist eine Brustvergrößerung für nahezu jede Brust möglich. Welche Methode die für Sie richtige ist, lässt sich jedoch nur in einem persönlichen Beratungsgespräch herausfinden.

Was muss ich nach einer Brustvergrößerung ohne OP beachten?

Wie jede Operation hat auch die Brustvergrößerung gewisse Risiken. So ist es wichtig, sich nach einem solchen Eingriff eine Auszeit zu gönnen. Körperliche Schonung und Ruhe sind in den ersten Wochen das wichtigste. Auf dem Rücken zu schlafen ist dabei ebenso wichtig wie das Tragen des Spezial BHs. Direkt nach der OP muss der Verband trocken und sauber gehalten werden.

Wie viel kostet eine Brustvergrößerung ohne OP bei Dr. Grohmann?

Die Kosten für eine Brustvergrößerung beginnen bei ca. 4900 €. Je nach Operationsmethode und Implantat können diese variieren. 

Kann die Brust damit auch gestrafft werden?

Ja. Das Einbringen von Gewebe in die Brust führt immer auch zu einer Straffung der Brust. Das hat jedoch auch Grenzen. Bei stark erschlafften Brüsten nach Schwangerschaft oder starker Gewichtsabnahme kann es jedoch notwendig sein, auch die Haut an der Brust zu straffen, um die gewünschte Form zu erreichen.

Um wie viele Körbchen kann man die Brust vergrößern?

Grundsätzlich gibt es fast keine Grenzen. Es gibt jedoch Grenzen, was sinnhaft ist. Eine zu große Vergrößerung bei einer sehr schlanken Patientin kann zu Problemen führen. Hier ist es von größter Wichtigkeit, einen Arzt zu finden dem man vertraut. Persönlich lehne ich unnatürliche Ergebnisse ab. Es ist wichtig, die Patientinnen auch über die möglichen Risiken, die mit einer zu großen Vergrößerung einhergehen, aufzuklären und sie objektiv zu beraten. Nur so lassen sich ästhetisch ansprechende und natürliche Resultate erzielen. Die Gesundheit der Patientinnen muss dabei stets im Mittelpunkt meiner ärztlichen Tätigkeit stehen.

Nasenkorrektur ohne OP

Die Nase ist das Zentrum unseres Gesichtes. Wer unter einem Nasenhöcker, an einer zu breiten Nase oder unter kleinen Unregelmäßigkeiten auf der Nase leidet, muss nicht immer auf einen operativen Eingriff zurückgreifen. Mithilfe von Hyaluronsäure kann die Nase ambulant korrigiert werden. Die häufigsten Fragen zu diesem Thema beantwortet Dr. Grohmann in der heutigen Sprechstunde.

1. Eine Nasenkorrektur ohne OP – wie funktioniert das?

Die einfachste Möglichkeit, um eine Nase ohne OP zu korrigieren, erfolgt mit Hyaluronsäure. Das ist eine Substanz, welche auch in natürlicher Form im Körper existiert. Normalerweise wird Hyaluronsäure zum Auffüllen von Falten oder zum Aufspritzen von Lippen verwendet. Auf Grund seiner positiven Eigenschaft, Volumen zu geben, kann die Hyaluronsäure auch im Bereich der Nase angewendet werden, um
kleine Unregelmäßigkeiten zu korrigieren, eine Nase schmäler wirken zu lassen oder sogar einen Nasenhöcker zu korrigieren.

2. Wie lässt sich damit ein Nasenhöcker korrigieren?

Im Bereich des Nasenrückens kommt meist hochvernetzte Hyaluronsäure zur Anwendung. Diese ist besonders stabil, aber gleichzeitig auch gut formbar. So kann eine gewisse Menge dieser Substanz mit Hilfe einer feinen Kanüle in das Unterhautgewebe der Nase eingebracht und im Anschluss geformt werden. Ein Nasenhöcker lässt sich auf diese Weise gut kaschieren und ein gerader Nasenrücken formen.

3. Ist eine Nasenkorrektur ohne OP schmerzhaft?

Moderne Hyaluronsäure-Präparate enthalten ein Betäubungsmittel, weshalb die Behandlung nahezu schmerzfrei ist. Man spürt lediglich den ersten Pieks, danach entfaltet sich die Wirkung des Mittels.

4. Und wie sieht es mit einer Korrektur einer zu breiten Nase aus?

Auch ein breiter Nasenrücken lässt sich optisch mithilfe Hyaluronsäure verschmälern. Hierbei muss ein schmälerer Rücken geformt werden. Die knöcherne Grundstruktur bleibt jedoch bestehen. Daher ist es wichtig zu verstehen, dass die Korrektur der Nase mit Hyaluronsäure auch ihre Grenzen hat. So ist bei extremen Deformierungen oder bei einem sehr großen Höcker eine Nasenoperation die zielführendere Maßnahme.

5. Wie lange hält die Wirkung an?

Die Hyaluronsäure ist eine natürliche Substanz und wird vom Körper langsam abgebaut. Ein Effekt hält meist bis zu 12 Monaten an. Die Behandlung kann aber auch vorzeitig wiederholt werden.

6. In welchen Abständen sollte die Behandlung wiederholt werden?

Generell entscheidet der Patient, wann er eine Auffrischung durchführen möchte. Die meisten Patienten wiederholen die Behandlung nach einer Zeit zwischen 6 und 12 Monaten.

7. Ab wann sieht man einen Effekt?

Das Ergebnis ist sofort sichtbar. Eine leichte Schwellung durch die Behandlung reduziert sich im Laufe der folgenden Tage.

8. Wie lange dauert die Behandlung?

Die Behandlung dauert ca. 30 Minuten.

9. Wann bin ich wieder gesellschaftsfähig?

Prinzipiell kann man nach der Behandlung auch wieder arbeiten. Eine gewisse körperliche Schonung empfehle ich jedoch jedem Patienten. Dadurch lässt sich eine unnötige Schwellung durch die Injektion vermeiden.

10. Welche Risiken sind mit dem Eingriff verbunden?

Das Risiko einer Hyaluronsäure-Behandlung im Bereich der Nase ist bei fachgerechter Anwendung sehr gering. In seltenen Fällen kann es zu leichten Schwellungen oder einem kleinen blauen Fleck im Bereich der Einstichstelle kommen.

11. Was kostet eine Nasenkorrektur mit Hyaluronsäure?

Die Kosten hängen von der verwendeten Menge an Hyaluronsäure und dem zeitlichen Aufwand ab. Im Rahmen eines unverbindlichen Beratungsgesprächs kann ich den genauen Aufwand abschätzen. In den meisten Fällen genügt bereits eine Ampulle, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Diese kostet inklusive Behandlung ca. 295 €.

Artikel Steirerin, 25.08.2018 //

Fast wäre er ein professioneller Windsurfer geworden. Dass Martin Grohmann sich aber doch dazu entschlossen hat, plastischer Chirurg zu werden, bereichert die heimische Beauty-Landschaft auch aufgrund seiner Spezialisierungen.

Er ist der Experte, wenn es um haarige Angelegenheiten geht. Martin Grohmann, Facharzt für plastische, ästhetische und rebkonstruktive Chirurgie, erfüllt in Graz und auf der Laßnitzhöhe die Beauty-Wünsche der Steirer und Steirerinnen. Als einer der wenigen seines Faches hat er sich intensiv mit dem Thema Haartransplantation auseinandergesetzt. Ein wichtiges Thema für viele Männer, aber auch Frauen. Wie es zu dieser Spezialisierung kam und wie der Ausgleich zum oft fordernden Berufsalltag findet, verrät der sympathische Chirurg im Gespräch mit der STEIRERIN.

Dr. Grohmann, für unser Interview haben Sie bewusst den Schlossberg gewählt. Warum?

Der Schlossberg steht für Graz und Graz ist für mich Heimat. Nach längeren Umwegen mich seit einigen Jahren zurück und bin glücklich darüber. Ein großer Plus-Punkt der Stadt für mich ist, dass man, wenn man in die Natur will, nicht ewig im Auto sitzen muss, um raus ins Grüne zu kommen.

Sie sind ja prinzipiell sehr naturverbunden und sportlich.

Ja, da finde ich Ausgleich und Erholung. Ich windsurfe seit meinem achten Lebensjahr. Diese Leidenschaft habe ich von meinem Vater mitbekommen, der selbst ein leidenschaftlicher Windsurfer ist.

Gibt es einen Lieblings-Windsurf-Hotspot?

Eindeutig Nordspanien.

Wieso fiel die berufliche Wahl dann doch auf Medizin und nicht auf eine sportliche Karriere?

Ich wollte sogar wirklich Windsurf-Profi werden (lacht). Ich habe sogar schon an Wettbewerben teilgenommen. Aber ich war dann doch vernünftig genug, die Schule sowie das Studium abzuschließen.

Welche Voraussetzungen muss man für die plastische Chirurgie mitbringen?

Handwerkliches Geschick, genaues Arbeiten und Detailverliebtheit.

Sie sehe sich als Vertreter der modernen, plastischen Chirurgie. Was ist mit „modern“ gemeint?

Modern ist für mich gleich natürlich. Mit plastischer Chirurgie lassen sich schöne und natürliche Ergebnisse erzielen. Es kommt aber auch vor, dass Patienten unrealistische Wünsche haben oder eindeutig zu viel wollen. Da muss man als Arzt ein Auge dafür haben und beratend zur Seite stehen. Und nicht allen Operationswünschen nachgehen, nur weil es Geld bringt. Das Ziel ist nicht, der maximale Gewinn für den Arzt, sondern das Beste für den Patienten.

Sie sind Experte für innovative Haartransplantation. Wie kam es zu der Spezialisierung?

Die rekonstruktive Chirurgie ist ein Teil meines Fachgebietes. Bei Verletzungen oder auch Verbrennungen im Kopfbereich kommt es öfter vor, dass Gewebe von einer anderen Körperstelle verwendet wird, um die Haut am Kopf zu ersetzen. Da wachsen dann keine Haare mehr. Um diesen Patienten zu helfen, habe ich schon während der Facharztausbildung begonnen, mich intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen und habe weltweit innovative Techniken aus diesem Gebiet erlernt.

Welche Technik verwenden Sie dafür?

Wenn noch haarbildende Zellen vorhanden sind, lassen sich mit Eigenplasma, das den Haarwuchs anregenkann, sehr gute Ergebnisse erzielen. Wenn keine haarbildenden Zellen mehr vorhanden sind, wende ich eine minimalinvasive Haartransplantation mittels FUE-Technik an. Dabei werden einzelne Haare entnommen und wieder eingesetzt. Die längliche quer verlaufende Narben, die bei der FUT-Technik (Streifenmethode) entsteht, entfällt damit.

Ist die Nachfrage groß?

Ja. Die Haare sind gesellschaftlich ein wichtiges Thema.

Auch bei Frauen?

Ja. Frauen habe sehr oft den Wunsch nach dichteren Augenbrauen, die meist durch jahrelanges Zupfen sehr ausgedünnt sind.

Wie wichtig ist gutes Aussehen für Sie persönlich?

Schon wichtig. Ich achte auf einen gesunden Lebensstil – Sport, gesunde Ernährung, Stress so gut es geht vermeiden. Ganz nach dem Motto: Ein gesunder Geist braucht einen gesunden Körper.

Würden Sie selbst auch auf die plastische Chirurgie zurückgreifen?

Wenn mich wirklich etwas stören würde, hätte ich kein Problem damit, es operativ ändern zu lassen.

WOCHE 39/2018/bvz.at//

Martin Grohmann, plastischer Chirurg: Der 39-jährige Grazer wird der erste Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie ein einem burgenländischen KRAGES-Spital.

Grohmann wird ab 1.Oktober im Krankenhaus Oberwart seine Dienste anbieten, womit das Angebotsspektrum erweitert wird. Die plastische Chirurgie kommt zusätzlich zu notwendigen Eingriffen zum Einsatz.